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Felsbogen und Milchstraße, Alabama Hills, Kalifornien, USA
Felsbogen und Milchstraße, Alabama Hills, Sierra Nevada, Kalifornien, USA (© Tim Fitzharris/Minden Pictures)
Abgerundete Granitfelsen und natürliche Bögen prägen die Landschaft der Alabama Hills im Osten Kaliforniens. Die markanten Formationen am Rande der Sierra Nevada entstanden vor rund 100 Millionen Jahren durch magmatische Prozesse und wurden anschließend über lange Zeit von Wind und Temperaturwechseln geformt. Heute bilden sie einen eindrucksvollen Rahmen für den Nachthimmel.
Nach Sonnenuntergang zeigt sich das Gebiet von seiner besonderen Seite. Dank der geringen Lichtverschmutzung ist die Milchstraße hier mit bloßem Auge sichtbar, was die Alabama Hills zu einem beliebten Ziel für Sternenbeobachtung und Astrofotografie macht. Die klare, trockene Luft und die abgeschiedene Lage schaffen ideale Bedingungen für den Blick in den Kosmos.
Ähnliche Voraussetzungen schätzen Sternenbeobachter auch in Deutschland. Orte mit besonders wenig künstlichem Licht ermöglichen dort ebenfalls den Blick auf die Milchstraße, etwa in ausgewiesenen Sternenparks wie der Rhön, im Nationalpark Eifel oder im Westhavelland. Solche Regionen zeigen, wie wertvoll der Erhalt natürlicher Dunkelheit für Mensch und Natur ist.