Zitronenhai-Jungtier im Mangrovenwald, Eleuthera, Bahamas (© Shane Gross/Nature Picture Library)
Der Grönlandhai kann bis zu 400 Jahre alt werden und gehört damit zu den langlebigsten Wirbeltieren überhaupt.
Am 14. Juli wird weltweit der Tag der Haie gefeiert. Dieser Tag soll das Bild dieser Tiere verändern und Wissen vermitteln. Haie durchstreifen die Meere seit mehr als 420 Millionen Jahren und gehören zu den ältesten Bewohnern unseres Planeten. Dieser Tag rückt Wissen, Faszination und die Bedeutung dieser Tiere für gesunde Meere in den Mittelpunkt.
Ein besonderer Ort für junge Haie sind Mangrovenwälder wie auf Eleuthera auf den Bahamas. Dort wächst ein Jungtier des Zitronenhais sicher zwischen Wurzeln und ruhigem Wasser auf. Diese geschützten Lebensräume bieten Nahrung und Rückzugsorte. So beginnt das Leben vieler Haie in erstaunlich friedlicher Umgebung und fern von den Vorurteilen, die sie später begleiten.
Auch in deutschen Gewässern leben Haie, in Nordsee und Ostsee. Sie leben meist unauffällig und tragen zur Vielfalt der heimischen Meereswelt bei. Gerade deshalb bietet der Tag der Haie die Gelegenheit, diese Tiere neu zu betrachten und ihre Bedeutung für das Gleichgewicht der Meere besser zu verstehen.