Eine Reihe von Lavaströmen mündet ins Meer, Big Island, Hawaii, USA (© Ken McCurdy/Getty Images)
Im Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark auf der Big Island im US-Bundesstaat Hawaii verändern vulkanische Kräfte die Landschaft bis heute. Während viele Regionen der Erde ihr Erscheinungsbild erst über Jahrtausende hinweg wandeln, können Ausbrüche hier innerhalb kurzer Zeit neue Formen schaffen. Der Nationalpark in den Vereinigten Staaten wurde am 1. August 1916 gegründet, um dieses außergewöhnliche Naturgebiet zu schützen. Auf einer Fläche von mehr als 350.000 Acres umfasst er Lavafelder, einheimische Wälder und Lebensräume seltener Tierarten, die sich an die besonderen Bedingungen der Insel angepasst haben.
Seinen Namen verdankt der Park den Vulkanen Kilauea und Mauna Loa. Kilauea zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Bei einigen Ausbrüchen erreichen seine Lavaströme den Pazifik, wo sie abkühlen und neues Gestein entstehen lassen. Mauna Loa gilt nach seinem Volumen als größter aktiver Vulkan der Welt und ist seit seiner ersten gut dokumentierten Eruption im Jahr 1843 insgesamt 34 Mal ausgebrochen. Zudem leben hier Arten wie die Nēnēgans und der bedrohte Hawaiisturmvogel.