Ein Bison in der Grassteppe des Theodore-Roosevelt-Nationalparks, Nord-Dakota, USA (© Tandem Stock/Adobe Stock)
Obwohl er oft als Büffel bezeichnet wird, gehört der amerikanische Bison nicht zu den echten Büffeln, die in Afrika und Asien beheimatet sind. Sein wissenschaftlicher Name „Bison bison”, lässt wenig Raum für Verwechslungen. Dieses nordamerikanische Säugetier kann bis zu 900 Kilo wiegen und dennoch mit einer Geschwindigkeit von fast 60 km/h sprinten. Sein muskulöser Schulterhöcker hilft ihm den Kopf hin und her zu schwingen, um Schnee beiseite zu schieben und so an das darunter liegende Gras zu gelangen. Sowohl Männchen als auch Weibchen haben Hörner und einen Bart. Schwanzbewegungen geben Aufschluss über ihre Stimmung: Schwanzwedeln signalisiert in der Regel Gelassenheit, während ein gehobener Schwanz auf Unruhe hindeuten kann.
Der Yellowstone-Nationalpark ist der einzige Ort in den Vereinigten Staaten, an dem Bisons seit prähistorischen Zeiten ununterbrochen leben. Einst fast bis zur Ausrottung gejagt, haben die Bisons ein beeindruckendes Comeback geschafft. Heute ist ihr Überleben ein Erfolg im Artenschutz, den es zu feiern gilt.