Rakotzbrücke in Kromlau, Sachsen (© Mike Mareen/Getty Images)
Wenn sich die Rakotzbrücke im sächsischen Kromlau im Rakotzsee spiegelt, entsteht ein unwirklich wirkender, fast perfekter Kreis aus Stein. Die schmale Brücke wurde im 19. Jahrhundert so entworfen, dass ihr Bogen und die Reflexion im ruhigen Wasser exakt ineinandergreifen.
Sie wurde aus Basalt und anderen Natursteinen gefertigt und diente nie als praktische Verbindung, sondern allein als visuelles Highlight in der parkartigen Landschaft. Die Rakotzbrücke zählt zu den bekanntesten Teufelsbrücken Deutschlands. Ihren Beinamen verdankt sie ihrer scheinbar unmöglichen Form, durch die Brücke und Spiegelbild zu einem nahezu perfekten Kreis verschmelzen.
Um das empfindliche Bauwerk zu schützen, ist das Betreten inzwischen untersagt. Am besten lässt sich die Brücke vom Ufer aus erleben, eingebettet in den Rhododendronpark Kromlau mit seinen geschwungenen Wegen, Seen und farbenfrohen Blüten im Frühling. Wer den richtigen Moment erwischt, erlebt hier ein faszinierendes Zusammenspiel aus Natur, Architektur und Illusion.